Neues von der Pflaume

Minister Johannes Remmel besucht Pflaumendorf Stromberg

 

Schutzgemeinschaft Stromberger Pflaume e.V. feiert eine regionale Lebensmittelspezialität auf dem diesjährigen Pflaumenmarkt – Kunstwerk enthüllt – Neue Internetseite und digitale Erzählungen

 

Foto (v.l.n.r.): Schutzgemeinschaftsvorsitzender Gerhard Stemich, Landwirtschaftsminister Johannes Remmel, Pflaumenkönigin Victoria Teeke, Künstlerin Regina Liekenbrock, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Landrat Dr. Olaf Gericke
Foto (v.l.n.r.): Schutzgemeinschaftsvorsitzender Gerhard Stemich, Landwirtschaftsminister Johannes Remmel, Pflaumenkönigin Victoria Teeke, Künstlerin Regina Liekenbrock, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Landrat Dr. Olaf Gericke

(Stromberg, 08.09.2013) Mit dem diesjährigen Stromberger Pflaumenmarkt werden am

Sonntag, dem 08. September 2013, im historischen Burgdorf bei Oelde gleich drei wichtige Ereignisse gefeiert:

das 10. Marktjubiläum, das 5jährige Bestehen der Schutzgemeinschaft Stromberger Pflaume e.V. und der Besuch von Landwirtschaftsminister Johannes Remmel ab 14 Uhr auf dem Marktplatz in Stromberg.

Der Minister unterstreicht damit die große wirtschaftliche, ökologische und soziale Bedeutung der Landwirtschaft für die positive Weiterentwicklung ländlicher Räume. Das Engagement der Schutzgemeinschaft Stromberger Pflaume e.V. und die damit verbundenen Maßnahmen gelten neben der Absatzförderung des eigenen Produktes auch der von regionalen Produkten aus Nordrhein-Westfalen. Damit entspricht sie den Zielen der Landesregierung, initiative regionale Weiterentwicklungsstrategien zu fördern und die Vielfalt ländlicher Wirtschaftsräume zu unterstützen.

Wie verbunden die Menschen gerade mit den heimischen regionalen Produkten sind, drückt sich auch in einem Kunstwerk der Stromberger Künstlerin Regina Liekenbrock (88) aus. Dieses wurde während der Feierstunde auf dem Marktplatz durch Minister Johannes Remmel, Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und den Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft, Gerhard Stemich, enthüllt, bevor sie bei einem Rundgang einige regionale Pflaumenspezialitäten verkosteten.

Die Schutzgemeinschaft Stromberger Pflaume e.V. wurde 2008 von 18 Landwirten, Produzenten und Förderern gegründet, um ein Schutzverfahren für ihr Produkt als traditionelles Agrarerzeugnis und regionaltypisches Lebensmittel einzuleiten.

Seit Ende 2012 ist der Antrag auf Eintragung einer „geschützten Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) durch die europäische Kommission registriert und die Veröffentlichung wird erwartet. Das EU-weit anerkannte Siegel bedeutet ein Alleinstellungsmerkmal unter den Mitbewerbern und gegenüber vergleichbaren Produkten am deutschen Markt und stellt eine bedeutsame Kennzeichnung dar.

Dafür bedarf es des Nachweises, dass alle Erzeugungsschritte, vom Pflanzen über Wachsen, Ernten und Sortieren bis hin zum Abfüllen innerhalb der Ortsgrenze und einer 500 Meter breiten Umlaufzone erfolgt.

Heute zählt die Schutzgemeinschaft Stromberger Pflaume e.V. 25 Mitglieder und trug im vergangenen Jahr über ihre etwa 15.000 Pflaumen- und Zwetschgenbäumen mit ca. 650 zu den annähernd 2.900 Tonnen in NRW geernteten Pflaumen und Zwetschgen bei.

Zu ihren Zielen zählt die Schutzgemeinschaft die Sicherung und Förderung der Qualität der Stromberger Pflaume; ihren Schutz und ihre Pflege im natürlichen Anbaugebiet; den Schutz des Namens und des Raumes, in dem die Stromberger Pflaume angebaut wird; die Förderung des Pflaumenanbaus in Plantagenform sowie die Förderung des Streuobstanbaus als prägendes Element der Kulturlandschaft.

Der Vereinsvorsitzende Gerhard Stemich ist überzeugt: „Die Stromberger Pflaume ist ein authentisches und natürliches Lebensmittel, das seit vielen Generationen verantwortungsvoll und behutsam regional produziert wird und damit das Bedürfnis der Menschen nach Heimat und Identifikation und ihr zunehmendes gesundes Ernährungsbedürfnis erfüllt.“

Dies drückt sich auch auf der neuen Internet-Präsenz www.stromberger-pflaume.de aus. Hier finden Bürgerinnen und Bürger ab sofort weitergehende Informationen und sind außerdem eingeladen, ihre „Beziehung“ zur Pflaume und zu regionalen Produkten in Form von kurzen digitalen Erzählungen beizusteuern. Die ersten Beispiele des Projekts „Pflaumenblüten“ sind als kleine Videoclips bereits anzuschauen.

(Das Original der Presseinformation steht hier zum Download bereit. Ein Datenblatt zur Schutzgemeinschaft finden Sie hier.)

Weitere Fotos finden Sie hier.

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