Station 8

Der Handel und die Vermarktung der Stromberger Pflaume g.U. im Wandel der Zeit

Foto: Am Kreuzweg
Blick auf Stromberg vom Kreuzweg

Ursprünglich waren Handel und Vermarktung der Stromberger Pflaume g.U. stark von den Faktoren Haltbarkeit und Transport abhängig.
Erst die konservierten Dörrpflaumen erlaubten die Beförderung mit Pferd und Wagen in ein größeres Verbreitungsgebiet und waren ein begehrtes Tauschobjekt. Mitte des 19. Jahrhunderts ermöglichte der Bahnhof in Oelde den Schienentransport, damals hauptsächlich ins Ruhrgebiet.
Einer großen Nachfrage erfreute sich die Stromberger Pflaume g.U. im und nach dem 2. Weltkrieg. Doch das Interesse an heimischem Obst ließ nach und das an Frucht-Importen stieg. In den 1970er Jahren entdeckte die Industrie die hohe Qualität und die optimalen Verarbeitungseigenschaften der Stromberger Pflaume g.U. In erster Linie aber entspricht sie dem Wunsch der Verbraucher nach unverwechselbaren regionalen Lebensmitteln aus nachvollziehbarer Herkunft.

Foto: Sortierung und Abfüllung bei der Ernte
Nach der Ernte mit dem Vollernter wird die Stromberger Pflaume g.U. von Helfern sortiert, abgefüllt und für den Transport vorbereitet. In der Saison wird die köstliche Frucht in Hofläden, auf Märkten, im Handel oder auf dem „Stromberger Pflaumenmarkt“ angeboten.

 

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