Station 6

Die Entstehung Strombergs und die Qualität der Stromberger Pflaume g.U.

Foto: Aussichtsplattform am Richtfunksender
Aussichtsplattform am Richtfunksender

Die besondere Qualität der Stromberger Pflaume g.U. wird auf den Boden, das Klima und die Hanglage zurückgeführt.
Das Anbaugebiet in der Münsterländer Bucht gehört großräumig zum
Norddeutschen Tiefland. Die Bodenschichten gründen in einer Tiefe zwischen 1,50 m und 2,00 m überwiegend auf Tonmergelstein über stellenweise massivem Tongestein aus dem Jura.
Es liegt in einem maritim geprägten Bereich mit kühleren Sommern und milderen Wintern, klimatisch beeinflusst von der Nordsee und den angrenzenden Mittelgebirgen mit einer mittleren Jahrestemperatur um 10 °C.
Auf vereinzelten Höhen und in schützenden Hanglagen blühen die Stromberger Pflaumenbäume ab April. Von Ende August bis Mitte September erreichen die mittelgroßen Früchte ihre volle Reife. Dann sind sie saftig, gut durchgefärbt, haben einen frischen süßen Geschmack mit milder Säure und hohem Zucker- und geringem Wasseranteil.

Foto: blühende Pflaumenplantage
Alljährlich im April bezaubern die Bäume der Stromberger Pflaume g.U. mit einem weißen Blütenflor. Die Blütezeit ist für die Pflaumenbauern sehr wichtig. Wird die Blüte z.B. durch Frost beschädigt, kann diese nicht mehr befruchtet werden und sich keine Pflaume entwickeln.

 

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