Station 2

Das Dörren der Stromberger Pflaume g.U.

Foto: Forsthaus Limberg
Das Forsthaus Limberg

Die Anfang des 19. Jahrhunderts entstandenen Backhäuser bzw. Dörröfen boten eine verlässliche Konservierungsmöglichkeit für die Stromberger Pflaume g.U.
Aus Sicherheitsgründen, meist abseits von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden gelegen, konnten die Einzel- oder Doppelöfen bis zu 350 kg frische Früchte aufnehmen. Auf sogenannten Darren, die, riesigen Gitterrosten ähnlich, übereinander in die Öfen geschoben wurden, trockneten sie dort langsam und zeitaufwändig.
Dies war ein Verfahren, das sehr viel Sorgfalt und Erfahrung erforderte. Es war zu der Zeit die einzige Möglichkeit Pflaumen zu konservieren. Beim Dörren verloren die Früchte ¾ ihres ursprünglichen Gewichtes.

Foto: Dörrofen
Früher gab es in Stromberg an jeder Hofstelle ein Backhaus mit Einzel- oder Doppelöfen. Die Pflaumen wurden durch das Dörren nicht nur haltbar gemacht, sondern waren auch besser zu transportieren. Im Dörrofen fachgemäß getrocknete Pflaumen halten sich über Jahre.

 

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